Biologie

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"Die Naturwissenschaft Biologie ist die Lehre von den Lebewesen.“
 
So lernen die Fünftklässler das neue Fach Biologie kennen. Die Schüler erwerben Kenntnisse über die Physiologie des menschlichen Körpers, Zellbiologie, Genetik, das System der Lebewesen, Evolution und Ökologie. Offene Unterrichtsformen und Freude am selbstständigen Experimentieren prägen den Biologieunterricht, unterstützt durch verschiedene Projekte, Exkursionen, Einladungen von Experten und Teilnahme an Wettbewerben.
 
Weitere Informationen zum Fach und zum Lehrplan finden Sie auf den Seiten des ISB.

Biologie

Das Chiemgau-Gymnasium verfügt über eine sehr gut ausgestattete Biologie-Sammlung, ein Schulaquarium und einen kleinen Schulgarten, der von den Schülerinnen und Schülern der Forscherklasse betreut wird.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 bildet Biologie einen der Schwerpunkte in Natur und Technik, in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 wird es als eigenständiges Fach mit zwei Wochenstunden unterrichtet. In der Qualifikationsphase (11, 12) kann es als naturwissenschaftliches Fach mit drei Wochenstunden, sowie als P‐ und W-Seminar weiterbelegt werden.


Lehrbücher
 
Fokus Biologie 5 - Natur und Technik (Cornelsen)
Bioskop 6 (Westermann)
Bioskop 8 (Westermann)
Bioskop 9 (Westermann)
Bioskop 10 (Westermann)
Natura 11 (Klett)
Natura 12 (Klett

OStR Baumer, Christian (B,C)
OStR Engel, Volker, Fachbetreuung, Schulsanitätsdienst (B,C)
OStRin i.B. Hanke, Silja, Betreuerin der Schulgartengruppe (B,C)
Dipl. Chemikerin Dr. Mack, Barbara (B,C)
OStR Reicheneder, Ferdinand (B,C)
OStRin Schubert, Veronika, Betreuerin von Wettbewerben (B,C)
StD Söllmann, Uwe (B,C) 

Bio aktiv

Bei der Spusi - Exkursion zum Polizeipräsidium Traunstein (P-Seminar)

Unser P-Seminar „Naturwissenschaftliche Kriminalistik“ beschäftigte sich unter anderem auch mit der Methodik der Spurensicherung und -auswertung im kriminalistischen Bereich. Aus diesem Grund war die Exkursion ins forensische Labor des Polizeipräsidiums Traunstein gerade richtig. 

Spusi

Wir hatten in Gruppenarbeit im Unterricht bereits mit verschiedenen Arten der Spurenanalyse experimentiert. So wurden bereits Haar- und Faseranalysen, aber auch die Untersuchung von Fingerabdrücken im Unterricht durchgeführt.
Ziel des Ausflugs war es, einen Einblick in die Arbeit der Polizei in diesem Themenbereich zu erlangen.
Im Polizeipräsidium angekommen, wurde uns das Vorgehen von Herrn Kirsch, der in der Spurensicherung tätig ist, erklärt und sehr methodisch und interessant vermittelt. Herr Kirsch führte uns die von der Polizei angewandten Methoden zur Sicherung von daktyloskopischen Spuren – also Fingerabdrücken – vor.
Der Vortrag beschränkte sich jedoch nicht nur auf das Vorgehen, das Spurensicherer beim Tatort eines Verbrechens anwenden, sondern uns wurde auch der bürokratische Hintergrund der Polizeiarbeit erklärt.
Die Verfahren des Kriminaltechnischen Instituts in München sind beispielsweise aufgrund ihrer spezialisierten Art in der ganzen Bundesrepublik gefragt.
Es war eine sehr gelungene Exkursion, welche die Bedeutung der Methoden und der kriminalistischen Arbeit unterstrich und noch interessanter machte. Insbesondere möchte sich die Gruppe des P-Seminars an dieser Stelle bei Frau Schubert für die Ermöglichung der Exkursion und bei Herrn Kirsch, für die realitätsbezogene und offene Darstellung der kriminalistischen Methodik der Polizei bedanken.
 
Niklas Wolf und Leonard van Dyck

Amphibien und Reptilien haut nah - Vortrag von Manfred Werdan, Sachverständiger für Reptilien und Amphibien der Regierung von Oberbayern (6. Jahrgangsstufe)

Gliedertiere live – Vortrag von Manfred Werdan, Sachverständiger für Reptilien und Amphibien der Regierung von Oberbayern (8. Jahrgangsstufe)

HIV und andere Geschlechtskrankheiten - Vorlesung im Rahmen der AIDS-Prävention von Dr. Stefan Zippel von der Psychosozialen Beratungsstelle der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians Universität (10. Jahrgangsstufe)

HIV-Infektionen und andere sexuell übertragbare Erkrankungen – Diagnostik und Therapie

Vorlesung von Dr. Stefan Zippel im K1, Traunreut

Im Rahmen des Schulclusters AÖTS, dem die Gymnasien aus Altötting, Burghausen, Traunreut, Traunstein, Trostberg und Ising angehören, referierte Dr. Zippel von der Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Universität München Anfang März 2016 vor Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen über Krankheiten, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können.

Weltweit sind bis heute bereits über 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert und die Zahl steigt weiter. Um diese gesellschaftliche Problematik mehr  in das Blickfeld der jungen Leute zu rücken, fand ein von Dr. Zippel konzipierter Vortrag zum Thema „Risiken der HIV-Infektion und klassische Geschlechtskrankheiten“ vor den Schülerinnen und Schülern der Clusterschulen statt.

„Dass man sich dabei mit verheerenden Krankheiten anstecken kann, wissen aber die wenigsten oder verdrängen es,  denn niemand mag gern über HIV-Infektionen reden“, so Dr.  Zippel.
Der promovierte Humanbiologe ist Psychologe und Leiter der Psychosozialen Beratungsstelle an der Poliklinik in München. Seit 2003 klärt er Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe an weiterführenden Schulen über sexuell übertragbare Krankheiten, die so genannten STDs  (sexually transmitted diseases)  auf. Dazu zählen HIV-Infektionen und Aids ebenso wie Chlamydien, Gonorrhö, Hepatitis B, Herpes genitalis und Pilzinfektionen.

Dr. Zippel konnte die Zuhörer insofern beruhigen, dass die Ansteckungsgefahr in den Industrieländern bei geschütztem Sex inzwischen relativ gering ist und auch die Blutkonserven durch ständige Kontrollen sehr sicher sind. Heute gibt es bereits eine sehr gute medikamentöse Therapie, mit der das Immunsystem der Erkrankten funktionsfähig erhalten werden kann. Leider sind die schlechten medizinischen Bedingungen in der Dritten Welt dafür verantwortlich, dass HIV dennoch weit verbreitet ist und im Jahr 2015 weltweit über drei Millionen Neuerkrankungen registriert wurden.

Mit seinem Vortrag griff der Humanbiologe Themen auf, die aktueller denn je sind. Vor allem möchte er Jugendliche aufklären und im Sinne der Prävention auf die möglichen Folgen von ungeschütztem Sex hinweisen. Mit teils ziemlich abschreckenden Bildern untermauerte Dr. Zippel seine deutlichen Worte.

Werner Wennesz, StD 

Dr Zippel

P-Seminare

  • Bau unterschiedlicher Nistkästen (2017/2019)
  • „Galileo“, „Wissen macht Ah!“ und Co  – Produktion eines biologischen Lehrfilms mit Edutainment-Charakter (2015/17)
  •  Naturwissenschaftliche Kriminalistik (2014/16)
  •  Experimente und Beobachtungen am Schulaquarium (2012/14)
  •  Biologie einfach anschaulich – Materialien für den modernen Unterricht (2011/13)
  •  Schulaquarium (2010/12)
  •  Sonnenlicht – Fluch oder Segen für das Leben auf der Welt (2009/11)

W-Seminare

  • Aquatische marine Ökosysteme am Beispiel der Etruskischen Riviera (2013/15)
  • Pflanzliche Heilmittel und Wirkstoffe (2009/11)
P-Seminar Kriminalistik im gläsernen Labor, Deutsches Museum (München)
P-Seminar Kriminalistik im gläsernen Labor, Deutsches Museum (München)

"Experimente antworten" für die Klassen 5–10

Experimente antworten

Dreimal pro Schuljahr wird eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten bewältigt werden kann. Die Einsendungen zu den Aufgaben müssen selbstständig bearbeitet und gestaltet sein - alleine, zu zweit oder höchstens von einem Dreierteam. 
 
Die aktuellen Aufgaben gibt es unter: www.experimente-antworten.bayern.de



IJSO

Die fächerübergreifende IJSO richtet sich an 13-15-jährige Nachwuchs-Naturwissenschaftler. Sie ist in vier Runden gegliedert: eine Hausaufgabenrunde (Gruppenarbeit möglich), eine Klausurenrunde an der Schule, ein Auswahlseminar und schließlich die Olympiade, die jedes Jahr in einem anderen Teilnehmerland stattfindet.

Willst Du mitmachen? Dann melde Dich doch einfach bei deiner Lehrerin oder deinem Lehrer im Fach Biologie oder Chemie.

Wahlunterricht Schulgarten am Chiemgau-Gymnasium

Du hast Lust am naturwissenschaftlichen Arbeiten, der Planung und Umsetzung von Projekten in und um den Schulgarten? Außerdem verbringst du gerne Zeit in der freien Natur und gehst verantwortungsbewussten mit Lebewesen um? Wenn das so ist, dann kommst du beim Wahlunterricht Schulgarten voll auf deine Kosten.
Im Winter wird verstärkt ein Augenmerk auf naturwissenschaftliches Experimentieren und die Planung der im Sommer durchgeführten Projekte gelegt. Dabei ist deine fachliche, handwerkliche und künstlerische Eigeninitiative und Kreativität gefragt. Du gestaltest auf diese Weise das Programm der Schulgartengruppe jedes Schuljahr aktiv mit.
Im Sommer wird der Garten gepflegt und versorgt, Gemüse gepflanzt und geerntet, Tiere und Pflanzen laden zu genauen Beobachtungen ein. Zudem werden individuelle Schuljahresprojekte umgesetzt. Die Sonne ist dabei an den meisten Tagen unser treuer Begleiter.

Igel

Wahlunterricht Schulgarten im Schuljahr 2015/16

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2015/16 ernteten wir gelbe Kirschtomaten, sammelten
Radieschen-Samen und gruben die Beete im Hinblick auf den kommenden Winter um. Außerdem bauten wir ein Winterquartier für einen Igel. Dazu wählten wir einen leicht exponierten Ort direkt neben unserem Geräte-Regal aus. Wir bauten mit Hilfe von Brettern einen Hohlraum, um den wir einen riesigen Laubhaufen, alte Bambusmatten und Zweige anhäuften. Wichtig dabei war, dass sich im Hohlraum auf keinen Fall Wasser ansammeln durfte. Dann blieb uns nichts anderes übrig, als zu warten. Über den Winter blieben wir im Schulhaus, mikroskopierten und bereiteten die Teilnahme am Schulgartenwettbewerb 2015/16 „Natur & Nachhaltigkeit im Schulumfeld“ vor. Wir entschieden uns dafür, Insektenhotels aus diversen Materialien wie z. B. Holz, Schilf, Stroh, Zapfen und Dosen zu bauen.  Der Privatwaldbesitzer Herr B. Hammerl stellte uns dankenswerterweise kostenlos Holz zur Verfügung. So wollen wir z. B. für solitäre Bienen, Hummeln, Ohrwürmer und Schlupfwespen ein neues Zuhause in unserem Schulgarten schaffen und damit die Vielfalt der Tiere in unserem Garten erhöhen. Die Insektenhotels wurden am Zaun des Schulgartens aufgehängt und sind der Beginn einer ausbaufähigen Insektenhotel-Landschaft.
Während wir den Garten im Frühjahr herrichteten, entdeckten wir zu unserer Überraschung, dass ein Igel unseren Laubhaufen zur Überwinterung genutzt hatte. Unsere Konstruktion aus dem Herbst wurde also wirklich angenommen.
Wir haben Tomaten und Radieschen-Samen mit nach Hause bekommen, um die Keimung der Samen beobachten zu können und die Tomatenpflanzen ab einer entsprechenden Größe ins Beet pflanzen zu können.
Im Moment sind wir dabei, den Garten zu verschönern und nutzbar zu machen. Bei der Planung stand uns liebenswerterweise Herr Köhler vom Gartenbauverein Traunstein fachlich zur Seite.
Die Kräuterspirale wird instand gesetzt und dabei auf das in der Spirale befindliche Ameisennest geachtet, der Boden um die Beerensträucher wird von Moos, aufkommenden kleinen Bergahorn- Weiden- und Eschenbäumchen befreit und mit Rindenmulch aufgeschüttet.
Das sandige Frühblüher-Beet, Heimat einer Vielzahl von Feuerwanzen und Ameisen, wird mit Ziegelsteinen eingerahmt und es werden Wärme und Trockenheit liebende Pflanzen wie Thymus praecox(Frühblühender Thymian) und Sedum acre (scharfer Mauerpfeffer) angepflanzt. Ein hoffentlich buntes Blütenmeer soll im Sommer Nahrungsquelle für Insekten werden.
Die Gemüsebeete werden komplett neu hergerichtet.Dazu werden diese mit Hilfe von im Boden teils eingesenkten Bretter umrandet und der Überstand mit Erde aufgefüllt, sodass leicht erhöhte Beete entstehen, die von einem trockenen Streifen Kies und von Rindenmulch umgeben sind. So soll die Einwanderung von Schnecken minimieren werden. Danach werden Gemüse-Mischkulturen gesät, die am Ende des Schuljahres geerntet werden. Die Beeren im Garten werden für die Herstellung und den Verkauf von Marmeladen verwendet.

Die Schulgarten-Gruppe bedankt sich für die Unterstützung beim Dehner Gartencenter Traunstein und ganz besonders bei der Zahnarztpraxis am Hochfelln (Bergen) für die Spende von Gartenerde für das neue Hochbeet.

Text mitgestaltet von Laura Eicher und  Magdalena Zach, 6d

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