Astronight am ChG

21.12.2022

Projektseminar bringt Himmelskörper näher

In der vergangenen Woche veranstaltete das P-Seminar Astronight unter der Leitung von StD Michael Götzinger am Chiemgau-Gymnasium Traunstein einen  astronomischen Beobachtungsabend, die sogenannte „Astronight“. Da Beobachtungen nur bei wolkenlosem Himmel möglich sind, mussten sich die Besucher im Vorfeld über die zuvor eigens erstellte Projekt-Website registrieren. Sobald die Wettervorhersage günstig erschien und damit der Zeitpunkt für den Beobachtungsabend feststand, wurden die Interessenten per E-Mail darüber informiert und konnten sich anmelden. Trotz der frostigen Temperaturen war die Veranstaltung ausgebucht.

Die vielen interessierten Hobbyastronomen aus allen Altersgruppen konnten durch zwei Teleskope vom Typ Celestron C8 verschiedene Himmelskörper beobachten, über welche zuvor von den Schülerinnen und Schülern einführende Präsentationen gehalten worden waren. Ein Teleskop war bereits in den Beständen des Gymnasiums vorhanden und wurde von einer Projektgruppe für die Verwendung einer per Smartphone steuerbaren Montierung umgebaut. Das zweite Teleskop wurde vom Vorgängerseminar über Sponsoren angeschafft. Zur Veranschaulichung der Dimensionen in unserem Sonnensystem fertigten die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars ein maßstabsgetreues Modell unseres Sonnensystems an und bauten dies auf dem Pausenhof auf. Ferner konnten die Anwesenden im Verlauf des Abends bei einem Quiz ihr Astronomie-Wissen unter Beweis stellen. Damit sich die Besucher auch allein am Sternenhimmel orientieren konnten, wurden handliche Drehkarten verteilt und von den Seminarteilnehmern erklärt.

Die Vorträge der Schülerinnen und Schüler fanden im Vorfeld im warmen Schulgebäude statt. Bei der Beobachtung auf dem Pausenhof wurden die Planeten Jupiter, Saturn und Mars betrachtet, da diese aufgrund der aktuellen Planetenkonstellation besonders gut zu sehen sind. Doch auch weniger bekannte Himmelsobjekte außerhalb unseres Sonnensystems kamen in den Fokus, wie beispielsweise der offene Sternhaufen der „Plejaden“ oder der Kugelsternhaufen „Messier 2“. „Der Abend war voll cool, am besten haben mir die Ringe des Saturn gefallen", so das Fazit eines begeisterten jungen Besuchers.

Nick Sogerer (Q12)

Saturn im ChG-Teleskop
Saturn im ChG-Teleskop

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