SportPlus am Chiemgau-Gymnasium

17.03.2020

Neue Wege im Sportunterricht

SportPlus am Chiemgau-Gymnasium – neue Wege im Sportunterricht

 Seit dem letzten Schuljahr geht das Traunsteiner Chiemgau-Gymnasium (ChG) neue Wege im Sportunterricht der Unterstufe, indem es interessierten Kindern neue Möglichkeiten des außerschulischen Sports näherbringt.

 Mit ihren Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen, die das SportPlus-Angebot gewählt haben, können die Sportlehrkräfte nun über mehrere Stunden am Stück an einem Schultag sportlich aktiv sein. Das ist möglich, weil die Lehrer der SportPlus-Gruppe nicht mehr an den ansonsten starren Stundenplan gebunden sind, der für den Sportunterricht in der Regel nur 90-Minuten-Einheiten anbietet. Die Lehrkräfte können jetzt Unterrichtsstunden des sogenannten Differenzierten Sportunterrichts anhäufen und diese dann dafür nutzen, um in Sportarten hineinzuschnuppern, die nur an außerschulischen Sportstätten ausprobiert und deshalb auch im Basissportunterricht normalerweise nicht angeboten werden können.

 Und da diese Sportanlagen natürlich auch Trainingsanlagen für professionelle Sportler sind, treffen die Schülerinnen und Schüler nicht selten bekannte Gesichter des Sports. In den meisten Fällen ist das aber kein Zufall. Die Sportlehrkräfte Maria Beil, Gabi Sattler-Scheufele, Sigrid Strauß und Florian Blechinger, die das SportPlus-Programm erfolgreich umsetzen, haben zu Profisportlern Kontakt hergestellt und mit ihnen sogar gemeinsame Unterrichtskonzepte ausgearbeitet. Besonders stolz ist das ChG auf die Zusammenarbeit mit dem Tennistrainer Michael Vorderegger, der Eisschnelllauflegende Moritz Geisreiter und den DSV- und BSV-Trainern aus Berchtesgaden Stani Kulawik, Amalie Jansing und Karsten Ade, die unsere Schülerinnen und Schüler am Westernberg in den Snowboardsport hineinschnuppern lassen.

 Es ist aber nicht nur die Anwesenheit der Profis, die unsere Kinder am SportPlus-Programm schätzen, sondern auch die Tatsache, dass endlich genug Zeit ist, um sich der sportlichen Bewegung völlig hinzugeben und Raum und Zeit um sich herum zu vergessen. Diesen Zustand, in dem man unglaublich schnell und mit Freude sportliche Bewegungen lernt, nennen wir Sportler Flow. Und genau in diesen Zustand kommen unsere jungen Sportlerinnen und Sportler, wenn sie außerhalb des schulischen Stundenkorsetts zum Eislaufen, Snowboarden, Skifahren, Langlaufen, Rudern, Klettern, Streetballspielen, Fahrradfahren oder zum Tennis gehen und am Ende sagen: „Das ist so cool, das will ich jetzt öfter machen!“

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