Drei ChG-Teams für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ qualifiziert

26.02.2019

Chiemgau-Gymnasium nominiert als „beste Forscherschule Bayerns“

Drei ChG-Teams für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ qualifiziert

Chiemgau-Gymnasium nominiert als „beste Forscherschule Bayerns“

 Großartige Erfolge gab es vergangene Woche für das Traunsteiner Chiemgau-Gymnasium (ChG) beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Hochschule Rosenheim. Die ChG-Teams erreichten dreimal den ersten und einmal den zweiten Platz. Die drei Siegerteams haben sich mit ihren Beiträgen für den Landeswettbewerb qualifiziert.

 Künstliche Intelligenz ist zurzeit ein viel diskutiertes Thema. Thomas Sedlmeyr und Philip Haitzer aus der 12. Klasse ist es gelungen, ein neuronales Netz zu entwickeln, welches auf ein Blatt Papier geschriebene Zahlen und Zeichen erkennen und so automatisch eine entsprechende Rechenaufgabe lösen kann. Als darauf basierende praktische Anwendung entwickelten die beiden den „Grundschulscanner“: Dies ist eine App, mit der in der Grundschule übliche Rechenaufgaben fotografiert und automatisch korrigiert werden können! Von der Funktionalität kann sich jeder mit einem Android-Gerät überzeugen, denn die App kann bereits im Playstore kostenlos erworben werden. Einen kleinen Anteil am Erfolg haben übrigens praktisch alle Schülerinnen und Schüler des ChGs sowie der FOS: Sie stellten die für das Training des neuronalen Netzes nötigen handschriftlichen Zahlen und Zeichen in riesigen Mengen (über 70.000 Ziffernbilder!) zur Verfügung. Thomas und Philip erhielten für ihre hervorragende Leistung einen 1. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik und dürfen nun zum Landeswettbewerb fahren.

Dies dürfen auch Daniel Gruber, Johann Wiedersperg, Leo Brandstetter und Lucas Wolfgruber. Sie erhielten im Fachgebiet Arbeitswelt den 1. Platz mit einer pfiffigen Idee und deren tollen Umsetzung. Jeder, der Pflanzen zu Hause hat, kennt das Problem: Es geht in den Urlaub, aber was macht man mit Orchideen und Co, damit sie bei der Rückkehr nicht welk oder gar vertrocknet sind?  Die Schüler der achten Klasse entwickelten hierzu die Lösung: den Hightech-Blumentopf. Dieser misst beispielsweise über Sensoren die Erdfeuchte. Ist die Erde zu trocken (ein Wert kann hier passend zu den jeweiligen Bedürfnissen der Pflanze eingestellt werden) so wird eine Pumpe angesteuert, die nun das Gießen übernimmt. Selbstverständlich kann das Ganze auch bequem per App überwacht und gesteuert werden.

Ebenso zum Landeswettbewerb mit einem 1. Platz in Physik geht es für Benedikt Stief, Louis Wolf und Julian Fussi. Sie entwickelten einen Aufbau zur Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in verschiedenen Medien. Dabei bedienten sie sich unter anderem zweier Smartphones und einer App, mit deren Hilfe die Handys zur Zeitmessung miteinander gekoppelt werden können. Die Jury lobte diese innovative Messmethode sowie den durchdachten Aufbau. Die Achtklässler untersuchten damit umfassend die Schallgeschwindigkeit bei verschiedenen Temperaturen und Gasen (z. B. Helium).

Einen beeindruckenden 2. Platz belegte Mathias Lahr (7. Klasse) im Fachgebiet Biologie. Er widmete sich der Fragestellung, ob Tiere im Winter bei Freilandhaltung frieren. Dabei machte er mit einer Wärmebildkamera Aufnahmen von verschiedenen Tierarten und wertete diese systematisch aus.

Als Sahnehäubchen wurde schließlich das Chiemgau-Gymnasium selbst aufgrund des großen Engagements und der jahrelangen erfolgreichen Wettbewerbstätigkeit ausgezeichnet: Es ist nominiert für die „beste Forscherschule Bayerns". 

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